Früher wie blöde gezockt, komme ich jetzt wahrscheinlich doch in das Alter, wo ich Spielen nicht mehr so sehr viel abgewinnen kann. Meistens ist die Versuchung schon noch da wieder mal ein tolles Game zu installieren, aber die Motivation, es dann richtig zu spielen, verfliegt wieder ganz schnell.
Ganz anders ergeht es mir jedoch bei LIMBO, welches so herausragend ist, dass ich hier ein Paar Zeilen schreiben muss.
Die dänische Entwicklerschmiede Playdead hat hier ein Geschlicklichkeitsspiel geschaffen, das Seinesgleichen sucht, aber mal von Vorne…
Das Auffälligste an LIMBO ist wohl, dass dieses Spiel nicht durch bunte Grafiken brilliert, sondern komplett in Schwarz-Weiß gehalten ist. Eine musikalische Untermalung fehlt auch. Vielmehr sorgen unterschiedlichste Klänge für die Audio-Atmosphäre. Und jetzt sind wir auch schon beim Stichpunkt: Atmosphäre. Was LIMBO an Atmosphäre schafft, mit seiner minimalistischen Grafik und dem einfachen Spielkonzept, ist schier unglaublich.
Nirgendwo sonst habe ich eine derart dichte Atmosphäre erlebt und mich gleichzeitig nicht in einem Spiel geglaubt. LIMBO sorgt dafür, dass man ständig denkt, man befinde sich in einem Spielfilm.
Der Story selbst bin ich bis jetzt noch nicht auf die Spur gekommen. LIMBO langweilt nicht mit einem langatmigen Intro, sondern versetzt den Spieler direkt in diese dunkle, düstere, kalte Welt. Der Junge, der gespielt wird, wacht in diesem Wald auf und weiß überhaupt nicht, warum er hier ist.
LIMBO ist aber nicht ausschließlich düster, sondern weist auch durchaus humorvolle Elemente auf: Nachdem der Spieler von einer Spinne in ein Netz gesponnen wurde, gelingt es ihm, sich zu befreien, er kann sich aber eine Zeitlang nur vollständig eingewickelt und hüpfend durch die Gegend bewegen. Als er sich dann doch noch der Spinnweben entledigen kann, bleibt ein Restfetzen in seinem Haar hängen, der sich lustig beim Laufen bewegt. Klasse!
Was das Spiel auch so hervorragend macht, sind die überaus gelungenen Animationen und die tolle Physik-Engine, die dafür sorgt, dass sich Objekte sehr realistisch bewegen.
Eines sollte man bei diesem Spiel aber definitiv nicht haben: Angst vor Spinnen!!
Limbo ist erhältlich für PS3, Xbox, PC und jetzt auch für den Mac.
Für den Fall, dass man mal bei den Puzzles nicht weiterkommen sollte, gibts hier ein Walkthrough.
Früher wie blöde gezockt, komme ich jetzt wahrscheinlich doch in das Alter, wo ich Spielen nicht mehr so sehr viel abgewinnen kann. Meistens ist die Versuchung schon noch da wieder mal ein tolles Game zu installieren, aber die Motivation, es dann richtig zu spielen, verfliegt wieder ganz schnell.
Ganz anders ergeht es mir jedoch bei LIMBO, welches so herausragend ist, dass ich hier ein Paar Zeilen schreiben muss.
Die dänische Entwicklerschmiede Playdead hat hier ein Geschlicklichkeitsspiel geschaffen, das Seinesgleichen sucht, aber mal von Vorne...
Das Auffälligste an LIMBO ist wohl, dass dieses Spiel nicht durch bunte Grafiken brilliert, sondern komplett in Schwarz-Weiß gehalten ist. Eine musikalische Untermalung fehlt auch. Vielmehr sorgen unterschiedlichste Klänge für die Audio-Atmosphäre. Und jetzt sind wir auch schon beim Stichpunkt: Atmosphäre. Was LIMBO an Atmosphäre schafft, mit seiner minimalistischen Grafik und dem einfachen Spielkonzept, ist schier unglaublich.
Nirgendwo sonst habe ich eine derart dichte Atmosphäre erlebt und mich gleichzeitig nicht in einem Spiel geglaubt. LIMBO sorgt dafür, dass man ständig denkt, man befinde sich in einem Spielfilm.
Der Story selbst bin ich bis jetzt noch nicht auf die Spur gekommen. LIMBO langweilt nicht mit einem langatmigen Intro, sondern versetzt den Spieler direkt in diese dunkle, düstere, kalte Welt. Der Junge, der gespielt wird, wacht in diesem Wald auf und weiß überhaupt nicht, warum er hier ist.
LIMBO ist aber nicht ausschließlich düster, sondern weist auch durchaus humorvolle Elemente auf: Nachdem der Spieler von einer Spinne in ein Netz gesponnen wurde, gelingt es ihm, sich zu befreien, er kann sich aber eine Zeitlang nur vollständig eingewickelt und hüpfend durch die Gegend bewegen. Als er sich dann doch noch der Spinnweben entledigen kann, bleibt ein Restfetzen in seinem Haar hängen, der sich lustig beim Laufen bewegt. Klasse!
Was das Spiel auch so hervorragend macht, sind die überaus gelungenen Animationen und die tolle Physik-Engine, die dafür sorgt, dass sich Objekte sehr realistisch bewegen.
Eines sollte man bei diesem Spiel aber definitiv nicht haben: Angst vor Spinnen!!
Limbo ist erhältlich für PS3, Xbox, PC und jetzt auch für den Mac.
Für den Fall, dass man mal bei den Puzzles nicht weiterkommen sollte, gibts hier ein Walkthrough.